Protest, Organisierung und Macht im Iran

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Die jüngste Protestwelle im Iran entsteht aus einer langfristigen strukturellen Krise: ökonomische Verwerfungen treffen auf verfassungsrechtlich verankerte Ungleichheit, Repression und den Ausschluss demokratischer Rechte. Der Text zeigt, dass Kurdistan durch historisch gewachsene Organisierung – besonders durch den Generalstreik – Protest wirksamer bündeln und staatliche Gewalt teilweise begrenzen kann, während im politischen Zentrum entsprechende Strukturen oft fehlen. Zugleich warnt er vor dem politischen Vakuum, in dem autoritäre Exil-Narrative (u. a. monarchistische Strömungen) Anschluss finden, und plädiert für eine Annäherung kurdischer Akteur*innen mit oppositionellen Kräften außerhalb Kurdistans.

https://www.rosalux.de/news/id/54447/protest-organisierung-und-macht-im-iran

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